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Darf ich das Handy meines Kindes kontrollieren?

Wie viel Kontrolle muss sein? Ist das heimliche Überprüfen des Handys meines Kindes erlaubt? Hierzu gibt es sicherlich verschiedene Eltern-Ansichten. Für uns ist es eine Vertrauensfrage, daher gibt's bei uns keinen geheimen Check.


Das Smartphone unseres Kindes = Privatsphäre?

Smartphones und die darauf gespeicherten Chats und Fotos sind vergleichbar mit einem Tagebuch und zählen zur Privatspähre - bei Klein und Groß! Finden wir zumindest! Das "Stalken" (so würde es unsere Kinder nennen) der Kinder-Handys ist daher tabu für uns, da sind wir kamina-Mamis uns einig!

Doch diese Meinung teilen wir nicht mit allen Eltern. Wir hören immer wieder, dass einige Mamas und Papas aus Sorge ab und an das Handy ihrer Kids heimlich überprüfen. Wir würden uns damit aber nicht wohl fühlen. Wir setzen auf "Vertrauen statt Kontrolle" - und wenn wir was wissen möchten, fragen wir. Bisher sind wir damit gut gefahren.

Privatsphäre gegenseitig respektieren

Wir möchten ja auch nicht, dass jemand unsere Handys durchcheckt, heimlich Schubladen an unserem Schreibtisch durchsucht oder ungefragt an unsere (Hand)Tasche geht. Auch, wenn man nichts zu verbergen hat, ist es doch eine Sache des Respekts, der Wertschätzung im gemeinsamen Umgang. Daher lassen wir auch die Finger von den Handys und Schubladen unserer Kinder.

Mögliche Ausnahmen...

Es mag Ausnahmen geben, die einen Handy-Check notwendig machen (z.B. Verdacht auf Mobbing, mehrfaches Lügen etc.), hier können wir nicht mitreden, solche Situationen kennen wir nicht. Doch auch hier hilft vielleicht erst einmal das Gespräch zwischen Eltern und Kind sowie bei Bedarf die offizielle Ankündigung eines Handy-Checks?

Klare Handy-Regeln sind wichtig

Gerade zu Beginn des Besitzes eines eigenen Handys, bei vielen ab der weiterführenden Schule, sind aber - neben der Absprache der Handy-Zeiten - einige Gespräche notwendig. Sagt euren Kindern, dass sie nicht zu viel von sich preis geben dürfen (Adresse etc.), dass Fotos und Videos (z.B. großes Teilen von Musical.ly/TikTok-Videos) schwer "rückholbar" sind und dass gerade bei Chats (z.B. WhatsApp-Gruppen, Insta-Stories etc.) Sensibilität im Umgang mit anderen gefragt ist. Wir haben unsere Kinder auch gebeten, uns von Auffälligkeiten zu erzählen - wenn sie Shitstorms erleben oder meinen, dass andere Kinder fertig gemacht werden oder diskriminierende bzw. rassistische Bemerkungen fallen.

Wir haben mit dieser Vorgehensweise gute Erfahrungen gemacht. Was meint ihr dazu? Wie geht ihr mit diesem Thema um? Wie viel Kontrolle muss sein? Schreibt uns gern dazu an feedback@noSpam.kamina.de

Lest dazu auch unseren Blog:
Medienkonsum - Reizthema Nr. 1 in der Familie


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