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Elternbeirat: Will ich dabei sein?

Freiwillige vor! Die Wahl der Elternvertreter beim ersten Elternabend im Schuljahr gestaltet sich meist zäh. Doch das Dabeisein hat vielmehr Vorteile als viele denken.


Elternbeirat - aktive Elternarbeit

Erfahrungsgemäß mögen nur wenige Eltern das Amt des Klassenelternsprechers übernehmen, weil sie den Aufwand nicht abschätzen können und eine zusätzlich Belastung - gerade berufstätige Eltern - oft abschreckt. Klar, das Amt des Elternvertreters bringt einige Pflichten mit sich, aber auch viele Vorteile, die Eltern nicht unterschätzen sollten. Nach 7 Jahren als Klassenelternsprecherin und davon 4 Jahren als Elternbeiratsvorsitz habe ich hier etwas Einblick gewinnen können.

Besser & früher informiert

Der entscheidende Vorteil des Amtes ist: Man bekommt viel mehr mit als die anderen Eltern. Speziell für Eltern von Schulfrischlingen, also Erst- und Fünftklässlern oder nach einem Schulwechsel, ist das Amt ganz besonders interessant. Da in der Regel einige "alte Hasen" im Elternbeirat (EB) sind, erfährt man vieles über schulinterne Abläufe und Besonderheiten. Zudem bekommt man durch die Elternbeiratssitzungen mit Rektorat und evtl. Lehrkräften einfach mehr bzw. vieles früher mit, z.B. Lehrerwechsel, Probleme in einigen Klassen, schulische Veränderungen etc. Je nach Schule wird der Elternbeirat auch in Entscheidungen einbezogen bzw. kann Projekte mitgestalten. Wenn dann noch das EB-Team passt, bringt das Amt richtig Spaß!

Kontakter zwischen Schule & Elternschaft

Zu den wichtigsten Aufgaben der Elternvertreter gehören das Zusammenstellen einer Klassenkontaktliste, organisatorische Absprachen mit den Lehrern (z.B. Klassenkasse, Ausflüge), die eventuell dann über den Email-Klassenverteiler kommuniziert werden müssen, die Mithilfe bei Schulfesten sowie die Teilnahme an Elternbeiratssitzungen. Da das Amt aber immer zu zweit, also mit erstem und zweitem Klassenelternvertreter besetzt wird, kann man sich hier oft gut aufteilen.

"Schulaktiv sein" heißt "nah dran sein"

In jedem Fall seid ihr als schulaktive Eltern am Schulalltag eures Kindes noch näher dran. Und vielleicht ist euer Kind auch stolz darauf, dass Mama oder Papa so ein Amt übernehmen. Ihr könnt eure Tochter oder euren Sohn ja einfach bei der Entscheidungsfindung "Will ich oder will ich nicht?" einbeziehen. Am besten bevor die Wahl beim ersten Elternabend im Schuljahr ansteht.

Falls ihr auf keinen Fall Elternvertreter werden möchtet, solltet ihr diesen Artikel lesen:
www.familienbetrieb.info/niemand-hat-die-absicht-elternvertreter-zu-werden/



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