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Textildesign: Näh' deinen Lieben Weihnachtskarten

Genähte Weihnachtskarten - eine tolle Idee, um kleine Stoffreste in niedliche Grußkarten umzuwandeln und anderen ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern.


DIY - Drei genähte Weihnachtskarten

Meine Tante ist Schneiderin. Sie geht mit Ende 70 noch auf Kreativmärkte und verkauft dort ihre selbstgenähten Sachen. Auf den Märkten sieht sie, was die anderen Stände alles anbieten und kommt immer mit vielen Inspirationen im Kopf zurück. Das letzte Mal war eine Frau neben ihr, die selbstgenähte Weihnachtskarten verkaufte. Die Karten waren einfach gemacht und sahen super aus. Ideal für kleine Stoffreste, wenig Zeit und um trotzdem etwas Schönes zu machen und verschenken zu können. Als meine Tante mir von den selbstgemachten Weihnachtskarten erzählte, war ich gleich begeistert, denn das ist natürlich genau das Richtige, um es für kamina auszuprobieren. Das Beste ist, ihr braucht nur 20 Minuten pro Karte und zaubert was ganz Individuelles.

Materialliste für die selbstgemachten Weihnachtskarten

  • entweder DIN A4-Karton in 4 Teile schneiden (zu DIN A5) oder gleich DINA 5-Kartons besorgen.
    Pro Karte braucht man 2 Stück
  • Stoffreste
  • schwarzes Nähgarn
  • Nähmaschine*
  • Stoffschere*
  • Markierungshilfe (Trick-Marker oder Schneiderkreide)
  • Klebestift oder dünnes doppelseitiges Klebeband
  • Nadel

So wird's gemacht

Ein Motiv, z.B. Geschenk(e), Tanne(n), Reh, Schneemann, Engel, Nikolaus oder Stern(e) mit dem Zauberstift frei Hand oder mit gebastelter Schablone auf den Stoff vorzeichnen und mit der Stoffschere ausschneiden. Ich habe ganz feines Doppelklebeband genommen, das man normalerweise für das Fixieren eines Reißverschlusses nimmt und damit die Motive auf die Karte geklebt, damit sie nicht verrutschen. Das geht aber auch mit einem Klebestift.

Dann wird genäht. Ich habe eine ganz normale Nadel (Universell 80) genommen und schwarzes Nähgarn, das kommt später einfach am besten zur Geltung. Bei der Nähmaschine habe ich einen Gradstich eingestellt und die Stichlänge zwischen 2-3 gedreht. Dann beginnt ihr an einem Rand der Karte zu nähen, bitte das Verriegeln nicht vergessen, sonst geht der Faden wieder auf. Der Anfang bis zum Motiv soll der Schnee sein. Dann die Umrisse der aufgeklebten Stoffe nachnähen, das könnt ihr auch öfter machen, das sieht toll aus. Die Karte gut festhalten, da sie schnell verrutschen kann. Bei engen Kurven einfach mit dem Handrad weiterdrehen. Am Ende wieder aus dem "Bild" nähen und den Faden verriegeln.

Wenn ihr Motive habt, bei denen noch etwas oben drauf genäht wird, am Ende die Fäden nicht abschneiden, sondern mit Nadel auf die Rückseite der Weihnachtskarte holen und dort versäubern. Man kann auch bewusst Fäden hängen lassen und sie später zu Knoten binden (s. Bild: Karte mit Geschenken). Das zweite leere Papier auf die Rückseite kleben, damit man die Nähte nicht sehen kann. Und fertig, eine liebevolle Karte ist entstanden. Mit Stempeln kann man das Ganze auch gut kombinieren. Der Kreativität sind hier keine Grenzen gesetzt.

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