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Hort oder Mittagsbetreuung? Was passt für mein Kind?

Die Schuleinschreibung steht an und damit stellt sich für berufstätige Eltern die Frage nach einem geeigneten Betreuungsmodell nach Unterrichtsende. Hier ein paar Tipps für die Entscheidungsfindung.


Mittagsbetreuung, Hort oder Ganztag?

Für viele berufstätige Eltern ist eine Anschlussbetreuung nach der Schule - am besten mit Mittagessen und Hausaufgabenaufsicht - ein notwendiges Muss. Die Alternative, ein um 12 Uhr heimkommendes, hungriges Kind, ist für viele Mütter und Väter keine. Aber welche Betreuungsforn ist für euer Kind am besten geeignet? Die Entscheidung ist keine leichte. Vorausgesetzt, man hat überhaupt die Wahl.

Grundschulen bieten heutzutage oft mehrere Betreuungsmodelle an: Mittagsbetreuung, Hort, Tagesheim oder Ganztagsschule. Die Bezeichnungen variieren, jede Schule verfolgt hier ihr eigenes Konzept. Ratsam ist es daher, dass Eltern sich im Vorfeld der Anmeldung bei der Schule und bei Eltern, welche die Konzepte bereits in der Praxis kennen, informieren. Wichtige Fragen sind:

  • Welche Betreuungsmodelle stehen zur Auswahl?
  • Wie sind die Zeiten der einzelnen Modelle?
  • Wie groß sind die Gruppen?
  • Wie flexibel sind die Modelle? Ist z.B. eine frühere Abholung wegen Sport, Großeltern-Besuch etc. möglich?
  • Welche Qualifikation haben die Betreuer (Eltern oder Pädagogen)?
  • Wie läuft die Hausaufgabenbetreuung ab?
  • Gibt es eine Ferienbetreuung?
  • Ist ein Wechsel zwischen den Modellen nach einem Schuljahr möglich?
  • Wie hoch sind die Kosten?
  • Wie sind die Chancen, einen Platz zu bekommen?

Nach den gesammelten Infos gilt es abzuschätzen, was am besten für euer Kind passt und gleichzeitig mit eurem Job vereinbar ist. Bei der Entscheidung solltet ihr berücksichtigen, dass Schule anstrengender ist als Kindergarten. D.h. ein Kind, welches bisher mittags heim kam, kann mit einem Ganztagsmodell überfordert sein, genau wie ein Kind, welches Konzentrationsprobleme hat - vor allem in großen Gruppen. Hier sind kürzere Betreuungszeiten wie bei der Mittagsbetreuung meist empfehlenswerter.

Dieser Leitfaden möchte euch nur als Orientierungshilfe dienen, vertraut neben den Informationen auf eurer Bauchgefühl. Und sollte die gewählte Betreuungsform für euer Kind (oder auch für euch) doch nicht passen, würden wir zeitnah das Gespräch mit Lehrern und Erziehern/Betreuern suchen, um gemeinsam eine neue Lösung zu finden.


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