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Lese-Lust statt Lese-Frust

Kinder sollten viel lesen! So die einhellige Meinung der Lehrer. Was gelesen wird, ist aber Geschmackssache - finden wir! Denn nur so macht Lesen Spaß!


Lesetipps für Kinder

Wer gern und viel liest, kann den Inhalt von Texten meist schneller und besser aufnehmen. Häufig fallen Aufsätze und Diktate Leseratten leichter als Lesemuffeln, weil der Satzbau und die Wörter schlichtweg vertrauter sind. Dieser Vorteil lässt sich auf andere Fächer übertragen, denn ein gutes Textverständnis und rasches Verstehen von Aufgabenstellungen sind genauso im Sachunterricht und weiteren Fächern wichtig.*

Punkte fürs Lesen

Viel Lesen ist also durchaus sinnvoll! Aber was bringt das alles, wenn der Lesespaß und damit die Motivation fehlen? Schulen versuchen, das Lesen mit interaktiven Web-Programmen wie "Antolin" zu fördern. Für www.antolin.de erhalten Kinder von der Schule persönliche Zugangsdaten und können alles selbst am PC/Laptop/Tablet managen - dies ist oft ganz im Sinne der Kids, so dürfen sie ganz offiziell an den Computer. Sie beantworten per Multiple-Choice-Verfahren inhaltliche Fragen zu ihrem zuletzt gelesenen Buch und erhalten dafür Punkte. Ein Erfolgserlebnis stellt sich rasch ein, dies motiviert für die Eingabe weiterer Bücher. In einigen Klassen wird am Ende der Punktemeister prämiert. So einen Lesewettbewerb begrüßen sicherlich nicht alle Kinder und Eltern, aber das sollte den Spaß an Antolin nicht schmälern.

Freie Themenwahl

Bei der Wahl des Buches zählen die Interessen und die Lesefähigkeit des Kindes. Ein gemeinsamer Besuch im Buchladen oder der Bücherei kann sinnvoll sein. So bekommen Eltern ein gutes Gespür dafür, was ihrem Kind gefällt. Empfehlungen zum Lesealter auf den Büchern dienen nur der Orientierung und sollten Eltern nicht verrückt machen. Tut ein Kind sich schwer beim Lesen, helfen anfangs z.B. Bücher, bei denen wiederkehrende Bilder bestimmte Wörter ersetzen, oder das Üben mit Texten auf Gebrauchsartikeln (Milchtüten-Aufdrucke, Shampoo-Aufschriften etc.). Später sind neben "Normalo-Büchern" auch Comic-Romane, Asterix-Hefte, Zeitschriften wie Geolino oder "Der Spiegel" (Spiegel-Magazin für Kids) als Lesefutter okay.

Vielleicht regt es auch an, wenn ihr gemeinsam mit eurem Kind ein Buch lest - entweder laut im Wechsel oder zwei Version in der Bücherei ausleihen, parallel lesen und drüber sprechen? Und es darf auch mal ein langweiliges Buch nicht zu Ende gelesen werden.

Paperback oder eReader?

Alles ist erlaubt! So ist auch ein eReader sicherlich als möglicher Motivator legitim, wobei ich immer noch gern ein "echtes Buch" in der Hand halte und es gut finde, wenn Kinder die ersten Jahre den Einstieg in die Lesewelt über die Papierversion finden. Aber das ist nur meine Meinung, der Trend ist anders: Heutzutage nutzen auch Erwachsene vermehrt das elektronische Buch, immer seltener lesen sie eine Papierzeitung und geben der Online-Version den Vortritt. Diese Entwicklung wird sich bei der Generation unserer Kinder noch verstärken. Egal, es gilt: Freie Was/Wie/Wo-Wahl - Hauptsache lesen!

*Das ist übrigens auch der Grund dafür, warum Kinder mit einer Lese-Rechtschreib-Störung (Legasthenie) in vielen Fächern benachteiligt sind und dies u.a. durch mehr Bearbeitungszeit bei Tests zum Glück heutzutage berücksichtigt wird.



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